RasPi als Wetter-Server III

Wird schon fast zur Serie...

OpenWrt hat inzwischen die SD-Karte der Wetterstation geschreddert, also fast. Es blieb nichts anderes als das Ganze nun mit Debian, alias raspbian, aufzusetzen.

Ausser lighttpd kommen etliche python3 Programme dazu, quasi eine Wiederholung:

Die Python 3 Installation der Dateien. u.a. :
- python3-minimal (Name variiert)
- python3-django
- python3-pip
- python3-pil
- python3-usb (für alle Faelle)

es folgen:
- python3 -m pip install cheetah3
- python3 -m pip install pyusb (ggf. pyserial, je nach Wetterstation)
- python3 -m pip install configobj

Dann via wget die aktuelle weewx-x.x.x.tar.gz laden und mittels tar -zxvf extrahieren. Es folgt die Installation mit python3 ./setup.py build + install.

Die neue Station ist eine WH23xx von Renkforce, alias Froggit, alias... naja, viele Namen halt.
Wichtig hierbei ist der usb-Treiber, der wurde mehrmals angepasst (poll_intervall=60) und ist etwas mimosenhaft beim starten - häufig hilft ein Stecker-Abziehen mit Neustart.

Dieser muss via wee_extension hinzugefügt und weewx rekonfiguriert werden werden.

Man bedient das Ganze via /etc/init.d/weewx (start, stop, restart) und prüft den Output (debug=1) mit tail -f /var/log/syslog.

Posted on 5 Oct 2022, 17:16 - Category: ARM
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NetBSD auf den Raspi

Es ist soweit, den noch sparsameren Raspi 3B statt 10zig als webserver aufgesetzt.

Damit ich die Feinheiten nicht wieder vergesse, hier stichwortartig:

#1 aktuelles Image von netbsd aufspielen
- passwd, user anlegen
- rc.conf anpassen, ggf. für SD Eigenheiten
- fstab und tmpfs, keyboard und timezone
- PKG_PATH setzen
- pkg_add pkgin laden
- PKG_PATH in /usr/pkg/etc/pkgin/repo angeben
- pkgin update

#2 minimal notwendige packages via pkgin install installieren
- lighttpd (sh in /rc.d kopieren)
- ddclient (sh in /rc.d kopieren)
- perl5 (+ p5-CGI, p5-HTML)
- php-5.6
- mc
- extras bei Bedarf

#3 lighttpd config
- lighttpd.conf: hier die Grundeinstellungen mit Verzeichnisse (s.u.)
- modules.conf: mod_alias, cgi und fcgi, proxy, sowie simple_vhost
- vhosts.d: die seltsamen Kuerzel für alle web-Seiten in vhosts aufsetzen
- conf.d, alle notwendigen bearbeiten: cgi*, fastcgi*, dirlisting, proxy, simple_vhost
- dabei die Verzeichnisse fuer *.php und *.pl korrigieren
- Syntax mit lighttpd -t testen, ggf. fuer php oder perl

#4 /var/www befuellen
- hier habe ich noch einen Unterordner angelegt, muss aber nicht
- also dann die Verzeichnisse für vhosts anlegen (i.allg. die Seitennamen)
- rc.conf um lighttpd=YES, ddclient=YES ergänzen
- ggf. unter /var/log ein Verzeichnis für lighttpd mit access.log und error.log anlegen

Je nachdem wie der Server angeschlossen ist, muss eine Freigabe für Port 80 erfolgen und ein DDNS-Dienst angestossen werden.

Posted on 23 Sep 2022, 9:33 - Category: NetBSD
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Schwarze Werbeloch

Eigentlich ist pi-Hole gemeint, aber es kommen neuere Tools auf dem Markt, z.B. AdGuard.
Dafür stand als Testobjekt ein Raspi 0 mit Netzwerk-Aufsatz zur Verfuegung. Als Unterbau kommt statt Raspbian Lite, DietPi zum Einsatz. Basiert zwar auch auf Debian, aber schlanker...
Installation des Images auf SD mittels bekannter Tools und es folgt beim ersten Start die Vorinstallation mit update der Pakete. Das dauert etwas beim Raspi 0. Ueblicherweise erfolgt ein Neustart und dann kann man ueber dietpi-launcher loslegen.

Hier geht es um einen Werbeblocker, als Ergänzung und/oder Backup der bereits vorhandenen Kombi OpenWrt/Adblock.

Unter DietPi sind sowohl der pi-hole als auch AdGuard Home als Software verfuegbar. Also warum den Umweg über wget nehmen. Hierbei wird AdGuard automatisch als service konfiguriert. Der Rest erfolgt im eigenen web-interface und zwar als "admin". Der Port kann je nach Installationsmethode variieren.

Im Vergleich zu OpenWrt/Adblock finde ich (bisher) den Raspi 0 stabiler, ja quasi gelangweilt, bei ~3% CPU Belastung.

Posted on 23 Sep 2022, 9:15 - Category: ARM
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uptime status ii

ARMv6 geht wohl gar nicht; mit docker erhaelt man einen "Maschinenfehler", ich nehme an die CPU hat irgendein Befehlssatz nicht parat; für nodejs wird min. v14 abverlangt, und das wird fuer armv6 nur noch inoffiziel bereitgestellt und offenbar nicht vollstaendig unterstuetzt.

Somit blieb ARMv7 ueber, in Form eines BeagleBoard-xM. Es hat zwar kein Wifi, dafuer LAN.

Diesmal als debian buster via
curl -sSL https://deb.nodesource.com/setup_14.x | sudo bash und einem apt install -y nodejs.

npm wurde anschliessend aktuallisiert; geht doch.

Posted on 18 Jan 2022, 15:05 - Category: ARM
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uptime status

Ein recht interessantes mini Tool zur "online" Status-Server-Ueberwachung, namens update-kuma; wichtig wenn mal wieder Stromausfall oder sonstige nervige Ausfaelle unbemerkt stattfinden.

Das Ganze natuerlich miniaturisiert auf einen RasPi0W wird schwierig, aber auf den neueren RasPi2W sollte das klappen. Probehalber schon mal auf einen RasPi3B ausgetestet.

Die 32bit Version duerfte Probleme bereiten, aufgrund der nicht ganz so aktuellen notwendigen Programmquellen zu docker oder node.js.

Erstmal das Lieblings-Linux Debian fuer den passenden Raspberry Pi in Form eines vorgefertigten Images fuer armel oder besser arm64 runterladen und via dd oder balena-etcher-tool auf die SD-Karte verbannen.
Beim Erststart wird die SD-Karte automatisch vollstaendig zur Nutzung vorbereitet; LAN funktioniert via dhcp, WLAN muss nachtraeglich unter interfaces.d mit den eigenen Zugangsdaten gefuettert werden. Ein ifup wlan0 hilft.

Ich habe vermutlich die schwierige Variante ohne docker installiert; naemlich ueber den nvm-installer. das geht aber auch direkter mit:

curl -sSL https://deb.nodesource.com/setup_1y.x | sudo bash [y=akt. Index!]

danach ein apt install -y nodejs ; anschliessend ein Test mit node --version bzw. npm --version.

Irgendwann sollte man dann uptime-kuma via git klonen: git clone https://github.com/louislam/uptime-kuma.git und im Verzeichnis npm run setup aufrufen.

Den Rest nach Belieben mit pm2, als service oder mit forever bzw. nohup, ...

Posted on 14 Jan 2022, 17:49 - Category: ARM
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