Toshiba AC100

Und ich sag noch "tue das nicht", aber die Neugier hat Ueberhand genommen. Ein ARM Mini-Netbook als 10" und mit 1GHz Dualcore. Allerdings nur festverloetete 512 RAM und kaum Anschluesse.

Es handelt sich hier konkret um den AC100-10K. Die Ziffern 10K stehen wohl fuer deutsche Tastaturbelegung. Das Ganze wird mit Android ausgeliefert, allerdings mit den Schrott wie fuer Smartphones; kein Wunder, dass also einige Tueftler den Versuch unternommen haben eine schoene Linux-Distribution fuer den ARM zu backen, Codename PAZ00.

Debian, Slackware, ArchLinux und Ubuntu sind erstere Wahl; hierbei hat sich die Lubuntu fuer die 512 RAM als beste Wahl erwiesen.

Erste Anlaufstelle ist die Ubuntu eigene Wiki fuer den AC100. In Kurzform: der AC100 wird mittels Ctrl+Esc in Recovery Mode gestartet (Bildschirm bleibt dabei dunkel. Die eigens zusammengestellte bootimage wird mit nvflash (ueber den USB mini-Anschluss!) von einem anderen PC (gerne auch linux) aufgespielt: <<nvflash --bl /path to/nvflash/fastboot.bin --download 6 /path to/lubuntu-12.10-preinstalled-desktop-armhf+ac100.bootimg>>
Nach erfolgreichem Upload wird der AC100 ausgeschaltet und die vorgefertigte rootfs per USB-Stick eingespielt. Installation wie gehabt. Inzwischen ist eine vorgefertigte Ubuntu 14.04 auf github vorhanden.

Die Parallel-Installation mit Android 4.2.4 ist zwar moeglich, bringt aber nicht wirklich viel und versaut einem u.U. die Partitionen. Naeheres unter ac100.grandou.net.

Posted on 5 Feb 2017, 15:22 - Category: ARM
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Eee pc 701 Mods

Wie bereits angedroht, habe ich obiges eee PC in der 701 (4G) Ausfuehrung etwas aufgepimpt; erstmal mehr RAM und dann vielleicht doch noch mehr Speicherplatz, da dieser "nur" 4 Gbyte hat.

Hierzu auf der Internal Upgrades Seite gesucht und gefunden. Ich habe mich für die leichtere Variante mit der SD-Karte entschieden. Hierbei wird unter der Haube ein Kartenleser integriert und so mittels einer schnellen SD-Karte etwas mehr Speicherplatz hinzugefügt.

Das BIOS ist so schlau diese ggf. als Startlaufwerk anzugeben und so z.B. Win Xp dort auszuführen.
Apropos BIOS, die ganz alte Version 8804 lässt die Änderung des FSB's zu und so von Haus das einfache Overclocking des Gesamtsystems. Hierzu muss ggf. das Ganze mittels einer alten Ausgabe von Afudo im DOS Modus neu beschrieben werden.

Mit dem aktuellen BIOS wird der eee PC auf 600MHz gedrosselt, obwohl es ein Celeron mit 900MHz ist. Mittels SetFSB oder p4-modclock (linux) wird dieses umgangen. Mittlerweile erkennen gängige Linux-Distris die Hardware und passen sowohl die Auflösung als auch die "richtigere" Taktfrequenz an.

Posted on 13 Jan 2017, 19:53 - Category: Hardware
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IBM ThinkPad T61

Da gibt es nicht viel zu schreiben, der letzte der T-Reihe und das in breite 15,4" - da konnte ich nicht nein sagen.

Zum Glueck mit den nicht so anfaelligen Grafikchips von Intel, nicht besonders performant, aber fuer Standardanwendungen mehr als ausreichend. Es waren weder Akku, noch HDD-Abdeckung dabei und am Scharnier war das Gehaeuse beschaedigt. Dennoch in besseren Zustand als so manch anderes Angebot.

Auch diesmal - es ist bereits ein Lenovo ThinkPad, aber die Tastatur ist wie immer eine Wucht.

Hier besonders zu empfehlen, den gemoddeten Middleton BIOS fuer SATA 2. Alles andere in der bereits bekannten Thinkwiki homepage. Desweiteren diese spezielle Fundstelle: http://t61.wikispaces.com/.



Posted on 31 Dec 2016, 15:06 - Category: IBM
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Android webserver

Ja, das Ganze ist nicht neu; besagtes ARM-Netbook macht nun die ganze Arbeit mit Perl und PHP-Support.

Dank dieser genialen Vorarbeit hat man alles parat. Ein bisschen Verlinken mittels virtuelle hosts und schon werkelt ein Einfachst-System als Server fuer alle moeglichen Zwecke.

Und fuer die, die es immernoch nicht wissen: der Coby NBPC 724 entspricht dem Airis Kira N7000 und kann immer mit dessen Firmware zum Leben erweckt werden. Nun ja, mit dem englischen Layout muss man halt leben...

Posted on 1 May 2016, 18:59 - Category: Android
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IBM ThinkPad T60

Im Internet ist eigentlich alles ueber den ThinkPad T60 gesagt; dennoch moechte ich meine Erfahrungen damit hier kundtun :)

Es ist das erste Notebook der T-Serie (business, die Edlen), dass von lenovo auf den Markt gebracht wurde. Da ich noch einen alten T41 mit flexing-Problem erfolgreich mit einem R5x-Board retten konnte und quasi als Hauptrechner verwende, war die Versuchung gross.

Nun, diese kam mit einem T60, als 14"-SXGA (2008) "ohne alles" und defekten Display daher, aber lauffaehig. Nun, ein defektes Display sollte ja wohl kein Problem darstellen. Die Recherche ergab, dass T4x Displays wunderbar kompatibel sind, abgesehen von irgendwelcher EDID's. Ein weiterer flex-geschaedigter T41 diente als Ersatzteillager.

Dieser hatte zwar "nur" ein XGA, aber ohne den beruechtigten Chip. Der Umbau funktioniert(e); SATA-HDD besorgt und voila. Es macht dabei durchaus Sinn die Firmware gegen die gemoddete "ohne whitelist" zu ersetzen.

Ein schoenes Geraet, die tolle Tastatur ist fast gleich geblieben, ggf. der Anschlag scheint etwas anders zu sein, aber das mag noch der Staub sein...

Posted on 30 Sep 2015, 18:56 - Category: IBM
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