ThinkPad BIOS aufspielen

Ein neues BIOS aufspielen ist ja nichts besonderes, aber nicht wenn der Akku defekt ist und mangels Disketten-Laufwerk das Schreiben der DOS-Dateien schon die erste Huerde darstellt.

IBM ThinkPads sind da sehr eigen und verweigern die Zusammenarbeit. Zum Glueck haben andere Anwender saemtliche Tipps parat.

1. Die BIOS Datei wird als non-diskette heruntergeladen. Diese kann mittels passenden Tools entpackt und das Image extrahiert werden.

2. Fuers USB-Stick wird das HP-Formattool und z.B. das Win98-DOS als Startdisk verwendet. Das bekannte usb-DOS wird nicht funktionieren (siehe spaeter). Die extrahierten Image-Dateien aufs Stick kopieren.

3. a) Fuer defekte Akkus hilft im Normalfall das beigefuegte flash2 mit der Option /u.
b) Wenn nicht, dann phlash16 /exit $filename.FL1. Dieses Tool verweigert die Arbeit, wenn himem.sys (wie beim usb-DOS) aktiv ist!

Posted on 11 Nov 2014, 22:08 - Category: IBM
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IBM ThinkPad X40

Da konnte ich nicht nein sagen, ein besseres Netbook als IBM mit der genialen Tastatur und federleicht: der ThinkPad X40.

Das Ganze in den diversen Auktionshäusern gefunden; quasi für eine Kiste Saft (oder Bier)... [ohne Pfand].

Das besondere daran: kein unnoetiger Schnickschnack, kein CD-Laufwerk, kein PS/2 und sonstige Schnittstellen. Sogar die Festplatte ist etwas eigen, eine 1,8" im Querformat.

Aber, das - naja nicht besondere - Ideale: Austausch der lahmen original HDD mittels SSD oder hier der billig Variante als CF-Karte. Wir reden hier natuerlich über ultra-schnelle Karten mit Transferraten >40MB/s à la SanDisk, Kingston oder Transcend mit 266x und mehr.

Ich arbeite gerade mit einer standard 4GB-Kingston, die "nur" etwa 18MB/s schafft und dabei keinerlei Haenger beim Schreiben/Surfen etc. bemerke. Das unter einer Spezial-Distro für SSD, namens Quirky (unicorn), vom Erfinder des Puppy Linux.
Diese wird die Tage gegen eine 16GB Kingston ultimate 266x, die etwa 47MB/s leistet.

Dann wird die uebliche Konstellation von winxp, Puppylinux und eine 3te Testeinrichtung aufgespielt. Hierbei werden die Betriebssystem soweit moeglich auf SSD getrimmt.

Posted on 9 Nov 2014, 12:25 - Category: IBM
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das war knapp II

Ich musste feststellen, dass die IGEL zuviel verbrauchen; da werkelt nun ein hundsalter Axus TC320, auch der mit einem Geode GX1 Chip. Da war wohl coreboot drauf installiert, aber das war für meine Zwecke nix.

Obigen ThinClient habe ich dann mit der Firmware vom Optoma ST320 (zufällige Modellnamensgebung?) reaktiviert. Das Ganze ist auch für den Futro B100 gültig!

Wäre interessant zu erfahren, ob der Compaq Evo T20 auch mit der Firmware funktioniert... Die Spezifikationen sind ja sehr identisch.

Posted on 9 Nov 2014, 11:08 - Category: General
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IBM N2200 (8363)

Wie üblich, etliche Jahre zu spät... der hype ist etwa seit 12 Jahren verflogen. Aber dafür habe ich den Thin Client fast geschenkt erhalten und es funktioniert sogar.

Der IBM NetVista N2200, alias 8363, ist ein auf Geode basierender Thin Client für die Verwendung unter NeoLinux oder WinCE. Das Startverhalten ist aufgrund eines sehr eigenen BIOS für Tftp-Server spezialisiert und somit als eigenständiger Mini-PC nur schwer zur Arbeit zu überreden.

Zum Glück ist das letzte BIOS BL072902 etwas offener und erlaubt den Start von der CF-Karte. Weiterhin muss der Kernel (hier linux) den Dateinamen kernel.2x00 tragen.
Normalerweise genügt es die aktuelle BIOS-Datei im Hauptverzeichnis der CF-Karte zu halten und es wird beim Start nach dem Update gefragt. Leider wurde keine einzige (auch alte) CF-Karte erkannt.
Also blieb nur noch ein Update übers Netzwerk (tftpd32) übrig. Nach einigen Fehlversuche, aufgrund von winxp-Eigenheiten und mir noch nicht vertraute Einstellungen des N2200, hat es endlich geklappt.

Nun werden auch formatierte CF-Karten (mke2fs -I 128 /dev/sdx) erkannt, ggf. sollte man bei der Partition unter 1GByte bleiben.

Nun suche ich ein angepasstes und brauchbares Linux...

Posted on 22 Oct 2014, 18:34 - Category: Thin Clients
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BIOS flashen

Ja, das geht ganz gut, sogar mit Netzwerkkarten. Nicht alle, aber z.B. die Intel pro/100, einige Realtek 8139 oder von 3com bieten einen plcc32 Stecksockel; die ganz alten haben noch einen DIL32-Stecksockel.

Auch hier findet flashrom Anwendung, oder halt die Hersteller eigenen Utils à lá fboot.exe (Intel). Leider ist hier zu beachten, dass die Karten nur 5V ROM's aufnehmen.

Die Wyse haben (warum auch immer) einen 3,6V Baustein. Jedenfalls benötigt man keine teure Hardware. Der Tipp kommt übrigens von hier.

Beim einem ganz alten Board (Axus TC320), der sehr ähnlich dem Optoma ST320E oder Futro B100 ist, war ein DIP32 ROM eingebaut. Mangels geeigneter Netzwerkkarte mit 256k, musste ein alter PC herhalten. Diesmal mit uniflash (siehe webarchive); dieses Tool arbeitet hervorragend mit Boards, obwohl mittels der Option -PCIROM ggf. auch Netzwerkkarten in Frage kommen.

Jedenfalls konnte ich mit dem Fremd-BIOS obiges Gerät zum Leben erwecken. Es tut gerade hier seine Dienste mit sparsamen 9W.

Posted on 3 Oct 2014, 17:22 - Category: General
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