Router Desaster

Das kommt nun davon; auch wenn AVM m.E. passable DSL-Modems verbastelt, so wird der ganze Schnick-schnack drumherum jetzt zur Falle.
Findige Hacker haben das nun ausgenutzt (-->heise). Ja, ich nutze auch eine aufgepimpte Speedport (alias AVM), aber nicht mehr lange. Das Zeugs kommt mir von der Leitung - ist mit zu geschwätzig, trotz abgeschalteter Fernwartung, Passwort, modifizierter Firmware usw. usw.

Ich weiss auch nicht, da reden alle vom NSA-Lauschangriff, aber darauf scharf sein den Videorecorder, den Backofen oder sonstwas von unterwegs per Fernwartung steuern zu müssen.
Ahem, halloooooooooooo...(!) ich zitiere mal den Kabarettisten Nuhr: <<wenn man keine Ahnung hat, einfach mal...>> die Finger von lassen.

Dazu kommt der aktuelle Wunsch einiger DSL-Anbieter den Routerzwang durchzusetzen.

Posted on 21 Apr 2014, 11:13 - Category: Router
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HDD Recovery

Langsam wird es heikel mit der "alten" Hardware; meine Laptops verwenden durchgängig noch IDE/PATA. Hier und dort ergattert man noch schnelle 5400er Festplatten, aber da sind schon einige Sektoren lahm.
So geschehen mit einer gebrauchten ST94019A - die wollte erst gar nicht ansprechbar sein. Die bekannten SeaTools haben hier gleich aufgegeben.
Aber da war doch noch irgendwo eine Rescue-CD mit allen möglichen kleinen Tools, meistens DOSe- oder Linux-basierend.
Hier haben sich mhdd, Vivard und hdat2 als besonders nützlich gezeigt.
Nun, es dauert Stunden bis so ein Durchlauf mit remap vorbei ist, aber in den meisten Fällen arbeiten solche Festplatten noch einige tausend Stunden weiter. Allerdings würde ich denen keine wichtige Daten mehr anvertrauen :) ...

Posted on 5 Oct 2014, 14:13 - Category: General
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NeXT

Und wieder was gefunden, sowas wie der Vorgänger von Mac OS; seinerzeit von Steve Jobs gegründete Firma.
Da kommt der berüchtigte NeXTcube her.

Mangels sog. Black Hardware muessen wir uns mit aktueller White Hardware rumschlagen; aber auch das funktioniert wunderprächtig mit der freien Ausgabe von OPENSTEP 4.x.

Alte ThinkPads funktionieren wunderbar, sollten allerdings noch ein FDD-Laufwerk besitzen. Man kann wohl auch eine Start-CD im El-Torito Format basteln und die Start- sowie Driver-Disketten zusammen als 2,88MB anlegen.
Es soll aber auch neuerdings per USB-Floppydisk-Emulation funktionieren. Damit ist es möglich aktuelle ThinClients mit OPENSTEP zu installieren. Genau das habe ich vor...
Ja, und es klappt tatsächlich. Disketten und/oder die Laufwerke sind aber sehr eigen und wollen nicht immer. Da hilft nur die gemeinsame Start-CD, siehe hierzu http://peterwong.net/blog.
Die Kurzfassung: in einer virtuellen Umgebung beide Disk-images als 2.88"-Diskdatei anlegen, die Datei Instance0.table (Prompt for Driver disk=No) ändern. Diese als boot-Disk gemeinsam mit der aus der CD extrahierten ufs-Datei als ISO-image bilden und den Patch (*.lbl) mittels dd-Befehl ausführen. Brennen und fertich...

Posted on 23 Jan 2014, 13:15 - Category: NeXT
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BeOS auf ThinClient

Da BeOS auf Laptops durchaus funktioniert hatte ich ja getestet, aber das sollte doch energiesparender sein. Viele ThinClients verwenden die CPU's von VIA; die sind ja nicht schlecht, werden aber nicht wirklich von alter Software unterstützt.
BeOS hat hier grundsätzlich gestreikt; einige Patches verhelfen zumindestens zur Verwendung von AMD CPU's. So z.B. der ThinClient Futro S400; da werkelt eigentlich ein AMD Geode NX. Und dieser wird durch BeOS erkannt.
Aber es geht noch resourcenschonender, nämlich mit einem Wyse SX0: Verbrauch bei etwa 6W. Problemchen ist die zickige Firmware; da hat jemand mit coreboot schon sein Glück versucht, aber ich befürchte das Teil dabei zu schrotten, da er dies mit einem S30 versucht hat.

Posted on 1 Mar 2014, 12:14 - Category: Betriebssystem BeOS
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Hackintosh 10.4.x Update

Nachdem nun auch ein ThinkPad T41 dazu gekommen ist und die Hardware-Kompatibilitaet viel besser ist, als die des R40, wurde wie folgt jeweils die Version 10.4.x aktualisiert.

Wichtig hierbei ist es den modifizierten Kernel immer beizubehalten. Immer!

Hierzu oeffnet man einen Terminal und mittels sudo -s wird man root. Dann folgt das Kopieren der wichtigen Dateien:
cp /mach_kernel /mach_kernel_old
cp -R /system/library/coreservices/loginwindow.app /
cp -R /system/library/extensions/AppleSMBIOS.kext /
cp -R /system/library/extensions/AppleACPIplatform.kext /
cp -R /system/library/extensions/AppleAPIC.kext /
cp -R /system/library/extensions/IOATAFamily.kext /
cp -R /system/library/extensions/system.kext /

Das Unterverzeichnis ist natuerlich frei waehlbar; bei der Gelegenheit wird Disk-Utility gestartet.

So, nun bei apple die zug. Updates, wie z.B. 10.4.9, 10.4.10, 10.4.11 runterladen. Immer nur ein Versionssprung installieren UND nicht neu starten.

Es folgt die Wiederherstellung der Dateien mit:
cp /mach_kernel_old /mach_kernel
cp -R /loginwindow.app /system/library/coreservices/
cp -R /AppleSMBIOS.kext /system/library/extensions/
cp -R /AppleACPIplatform.kext /system/library/extensions/
cp -R /AppleAPIC.kext /system/library/extensions/
cp -R /IOATAFamily.kext /system/library/extensions/
cp -R /system.kext /system/library/extensions/
rm -rf /system/library/extensions.*

Danach mittels Disk-Utility die Rechte prüfen und korrigieren lassen. Egal was das System von sich gibt. Neustart!

Der Neustart sollte erfolgreich sein; moeglich dass je nach Hardware ein zweiter Neustart erforderlich ist, bis alle Treiber angesprochen werden.

Das Ganze wird nun bis zum letzten Update wiederholt. Man kann dann auch die ueblichen Software-Updates installieren (solange der Kernel nicht betroffen ist).

Posted on 23 Jul 2013, 14:34 - Category: Hackintosh
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