IBM N2200 (8363)

Wie üblich, etliche Jahre zu spät... der hype ist etwa seit 12 Jahren verflogen. Aber dafür habe ich den Thin Client fast geschenkt erhalten und es funktioniert sogar.

Der IBM NetVista N2200, alias 8363, ist ein auf Geode basierender Thin Client für die Verwendung unter NeoLinux oder WinCE. Das Startverhalten ist aufgrund eines sehr eigenen BIOS für Tftp-Server spezialisiert und somit als eigenständiger Mini-PC nur schwer zur Arbeit zu überreden.

Zum Glück ist das letzte BIOS BL072902 etwas offener und erlaubt den Start von der CF-Karte. Weiterhin muss der Kernel (hier linux) den Dateinamen kernel.2x00 tragen.
Normalerweise genügt es die aktuelle BIOS-Datei im Hauptverzeichnis der CF-Karte zu halten und es wird beim Start nach dem Update gefragt. Leider wurde keine einzige (auch alte) CF-Karte erkannt.
Also blieb nur noch ein Update übers Netzwerk (tftpd32) übrig. Nach einigen Fehlversuche, aufgrund von winxp-Eigenheiten und mir noch nicht vertraute Einstellungen des N2200, hat es endlich geklappt.

Nun werden auch formatierte CF-Karten (mke2fs -I 128 /dev/sdx) erkannt, ggf. sollte man bei der Partition unter 1GByte bleiben.

Nun suche ich ein angepasstes und brauchbares Linux...

Posted on 22 Oct 2014, 18:34 - Category: Thin Clients
Comments - Edit - Delete


OS/2 warp auf ThinClient

Ja, dieses Betriebssystem lebt noch weiter, zumindestens mit aktualisierten Treibern als http://www.ecomstation.com.
Tatsaechlich habe ich noch eine original-CD einer damaligen Vobis Aktion. Und das Ganze sollte nun auf den ThinClient aufgespielt werden und ggf. als WebServer dienen.
VIA wurde bekanntlich unterstützt, aber die restliche Hardware ...(?) hier: Wyse 941GXL mit 1GHz und 512MB RAM.

VIA C3 Nehemiah startet mit der eCS 2.0 und OS/2 Warp 4.x, VIA Geode dagegen nicht und bricht sofort ab. Die restliche Hardwareerkennung ist zwar zweitrangig, wird aber mit aktualisierten Treibern vollständig erkannt. Ich verwende nun eine modifizierte Boot-Cd mit den Treibern von Daniela Engert (Danixxx) und der Rest wird via CD nachträglich eingebunden.
Problematisch ist halt USB, da friert das System immer ein - liegt es am Treiber?
Zudem wird beim Laden schon mal das eine oder andere Bit vergessen; entweder ist die CD etwas beschädigt oder der Prozessor ist halt zu schnell für die Software.

Ach ja, das Ganze lässt sich auch unter Virtual PC oder VMWare installieren. Ich warte noch auf eine alten ThinkPad, dann gehts richtig los ;))
---
Der Thinkpad ist nun da, OS/2 dank IBM-eigene Bootdisketten ohne viel Probleme installiert und ein paar nützliche Programme geladen. Kleiner Schönheitsfehler: der ThinkPad 390 hat kein Netzwerk. Und nu? Wie soll ich über VNC den Server "stillvoll" ansprechen?
Moment, da ist doch noch ein Modem als mini-PCI... war da nicht was im ThinkPad Wiki?
Man kann statt der Modem-Karte einfach eine Wlankarte einbauen und eine Antenne nachrüsten. Hier sollen die Intel Pro/Wireless oder Atheros aufgrund der Treiber vorrangig verwendet werden.
Mittels GenMac und Xwlan werden die nötigen Treiber installiert. In OS/2 immer etwas mühsam. Die Karte wird erkannt, irgendwie sucht das Wlan noch "Anschluss", aber es ist da...

Posted on 15 Jun 2013, 11:33 - Category: Thin Clients
Comments - Edit - Delete


Thin Clients als Server

Die Verwendung möchte ich hier kurz beschreiben. Eine zeitlang hat man mit dieser Server-Client-Technik viel Geld in den Betrieben sparen wollen. Ich kann nicht behaupten, dass sich das wirklich durchgesetzt hat, denn Firmen setzen i. allg. weiter normale PC's ein.
Das soll und nicht weiter stören, denn dafür werden diese Geräte zu Hauf in den üblichen Auktionshäusern angeboten.
Was macht man damit? Nun, wie wärs mit einer Firewall? Oder Emailserver? Oder Proxy? oder NAS, oder, oder ... Die Möglichkeiten sind doch sehr breit gefächert.
Das gute daran, man kommt mit freier Software aus und kann auf linuxbasierte Software auch "hardwareschwache" ThinClients verwenden. Und diese sind sogar Ressourcenschonend, da alles mit wenig Verbrauch auskommt. Anbei folgende Seite http://www.parkytowers.me.uk, um sich einen kleinen Überblick der Hardware zu verschaffen.
Als mögliche Anwendungssoftware kann ich http://www.pfsense.com als Firewalllösung, http://www.ipfire.org als Proxy und FreeNAS als Plattenkarussell empfehlen. Die behandle ich allerdings hier separat.
Also weg von der MHz- und Speicherorgie und zurück zu den guten alten Minimalanwendungen.

Posted on 6 Mar 2012, 10:51 - Category: Thin Clients
Comments - Edit - Delete


Pages: [1]